Der Omul (Coregonus migratorius) ist eine Renke, die nur im Baikalsee lebt, und war über Jahrhunderte der wichtigste Speisefisch der Region. Weil die Bestände stark geschrumpft waren, ist der kommerzielle Fang seit dem 1. Oktober 2017 verboten. Seither hat sich die Biomasse auf rund 11.000 Tonnen erholt; eine begrenzte Öffnung wird frühestens ab 2028 erwogen.
Was für ein Fisch ist der Omul?
Der Omul ist eine Renke, also ein Verwandter von Felchen und Maränen aus der Familie der Lachsfische, und lebt wild nur im Baikalsee und in den Zuflüssen, die er zum Laichen aufsucht. Beschrieben hat ihn der Naturforscher Johann Gottlieb Georgi 1775 unter dem Namen Salmo migratorius; der Artname bedeutet „wandernd“ und spielt auf die Laichzüge in die Flüsse an. Junge, kleine Omule heißen am See Kutschelga. Neben ihm lebt im See eine zweite endemische Renke, die größere, bodennah lebende Baikal-Renke; sie wird auf der Übersichtsseite über die Fische im Baikalsee vorgestellt.
Woher der Omul stammt, ist eine offene Forschungsfrage. Lange galt er als Unterart des Arktischen Omul (Coregonus autumnalis), der in den Mündungen sibirischer Flüsse am Nordpolarmeer lebt. Nach dieser Vorstellung wanderten seine Vorfahren während der letzten Kaltzeit, grob vor 20.000 Jahren, über Jenissei und Angara in den Baikal ein. Genetische Untersuchungen ordneten ihn Anfang der 2000er-Jahre dagegen dem Formenkreis der Großen Schwebrenke (Coregonus lavaretus) zu, zu dem auch die Baikal-Renke gehört; seitdem wird er als eigene Art geführt. Eine dritte, ältere Annahme leitet ihn von Renken ab, die schon im Tertiär in warmen Gewässern Sibiriens lebten.
Einig sind sich die Quellen darin, dass der Omul ein vergleichsweise junger Bewohner des Sees ist. Seine drei Formen gelten als „junge Endemiten“, deren Aufspaltung nicht über die Nacheiszeit hinausreicht. Damit unterscheidet er sich von den Millionen Jahre alten Linien der Groppen, Flohkrebse und Schwämme, die auf der Seite über die Endemiten des Baikalsees beschrieben sind.
Wie sieht der Omul aus, und welche Formen gibt es?
Der Omul hat einen schlanken, heringsartigen Körper mit großem Auge, kleinen Schuppen und einem Maul, das nach vorn oder leicht nach oben gerichtet ist. Der Rücken ist dunkel, die Flanken sind silbrig hell, Brust-, Bauch- und Afterflossen grau mit gelblichem Ton. Typisch für einen Planktonfresser sind die vielen langen, dünnen Reusendornen an den Kiemenbögen, je nach Form zwischen etwa 32 und 55. Erwachsene Fische messen meist 25 bis 45 Zentimeter und wiegen 0,3 bis 1,3 Kilogramm. Als Höchstlänge werden rund 56 Zentimeter genannt, Tiere über zwei Kilogramm sind sehr selten. Die Bestände im Norden bleiben kleiner als die im Süden.
Fachleute unterscheiden drei Gruppen, die sich in Größe, Körperform, Zahl der Reusendornen und Lebensweise unterscheiden. Die Grenzen sind fließend. Ob die Gruppen sich getrennt fortpflanzen oder ob es sich um eine Vielfalt innerhalb derselben Bestände handelt, ist umstritten, vor allem bei den Fischen, die in Selenga und Bargusin laichen.
| Gruppe | Länge (Gabellänge) | Lebensraum | Wichtigste Laichflüsse |
|---|---|---|---|
| Pelagischer Omul | 31–37 cm | offenes Freiwasser, überwintert in 200–300 m | Selenga |
| Küstennaher Omul | 24–34 cm | Uferzone, vor allem im Norden | Obere Angara, Kitschera, Bargusin |
| Bodennah-tiefer Omul | 44–46 cm | Hänge bis rund 350 m Tiefe | Flüsse des Possolski Sor, kleine Zuflüsse der Tschiwyrkui-Bucht |
Daneben spricht man traditionell von vier, manchmal fünf Beständen, benannt nach ihren Laichgebieten: dem Selenga-, dem Nordbaikal-, dem Tschiwyrkui- und dem Possolsker Omul, gelegentlich zusätzlich dem Bargusin-Omul, der nach Angaben des Forschungs- und Bildungszentrums Baikal stark geschrumpft ist. Der Possolsker Bestand wird seit Langem fast vollständig in der Fischzucht vermehrt.

Wie und wo laicht der Omul?
Der Omul laicht im Herbst in den Zuflüssen des Sees, die meisten Bestände im September und Oktober; beim pelagischen Omul der Selenga gibt es zwei Wanderungsgipfel. Die Weibchen hören etwa eine Woche vor dem Aufstieg auf zu fressen. In der Strömung legen die Fische ihre Eier auf Kies und Geröll ab, meist in der Dämmerung und nachts, und kehren danach in den See zurück. Ein Weibchen trägt je nach Größe einige tausend bis rund 30.000 Eier; bei Laichfischen aus dem Possolski Sor wurden nach dem Fangverbot im Mittel 19.000 bis 20.000 Eier gezählt. Geschlechtsreif werden Omule je nach Gruppe mit 5 bis 15 Jahren, die Tiefenform in der Masse erst mit 8 bis 9 Jahren.
Die Eier kleben am Grund und überwintern unter dem Flusseis. Bei Wassertemperaturen um 0 bis 2 °C dauert ihre Entwicklung rund 190 bis 200 Tage. Ende April oder Anfang Mai schlüpfen Larven von gut einem Zentimeter Länge, die von der Strömung in den See getragen werden und zunächst in flachen Buchten fressen. Wie viele es sind, schwankt stark: Zwischen 2012 und 2025 zählten Fischereiforscher 303 Millionen bis 2,2 Milliarden abwandernde Larven im Jahr. Der Tiefstwert fiel ins Jahr 2016, unmittelbar vor dem Fangverbot.
Am wichtigsten ist die Selenga, die rund die Hälfte des gesamten Zuflusses liefert und in der der pelagische Omul laicht; wie sich Zu- und Abfluss des Sees verteilen, erklärt die Seite Das Wasser des Baikalsees. Nach dem staatlichen Baikal-Bericht von 2007 zogen in den 50 Jahren davor jährlich 3,0 bis 7,6 Millionen Laichfische in die Flüsse, die meisten in die Obere Angara (1,3 bis 3,9 Millionen) und die Selenga (0,7 bis 3,7 Millionen). Kleine Flüsse wie Kitschera, Turka oder die Bäche der Tschiwyrkui-Bucht tragen zahlenmäßig wenig bei, erhalten aber die Vielfalt der Bestände.
Wovon ernährt sich der Omul, und wo lebt er im See?
Der Omul frisst vor allem Tiere des Freiwassers. Die Grundlage bildet ein winziger Ruderfußkrebs, der den größten Teil des Zooplanktons stellt; wie er das Nahrungsnetz trägt, beschreibt die Seite über Epischura, den Krebs im Freiwasser. Dazu kommen der im Freiwasser lebende Flohkrebs Macrohectopus branickii, junge Groppen, Flohkrebse vom Grund und Insektenlarven. Die Anteile unterscheiden sich je nach Gruppe: Beim küstennahen Omul machten Macrohectopus rund ein Drittel, Groppen etwa ein Viertel und Zooplankton knapp ein Viertel der Nahrung aus, beim bodennahen Omul stellte Macrohectopus gut die Hälfte, Fische ein Viertel.
Wie eng der Omul an diese Nahrung gebunden ist, zeigte der Bau des Irkutsker Staudamms in den 1950er-Jahren. Der Seespiegel stieg um rund einen Meter, worauf sich die Laichbedingungen einer Groppe verschlechterten, die bis dahin kommerziell gefangen wurde. Nach Angaben des Forschungs- und Bildungszentrums Baikal ging mit diesen Groppen auch das Futter des Omul zurück und in der Folge sein Bestand. Die Groppen haben sich seither teilweise erholt.
Im See hält sich der Omul vom Ufer bis in rund 380 Meter Tiefe auf, am dichtesten über den Hängen am Ostufer, vor den Flussmündungen und im Norden. Auf dem Selenga-Flachwasser wurden in Jahren hoher Bestände 150 bis 300 Kilogramm Omul je Hektar gemessen. Echolotmessungen vom Eis aus zeigten die Fische im Winter zwischen 50 und 350 Metern; im Frühwinter standen dichte Schwärme in 150 bis 300 Metern, im Spätwinter stiegen einzelne Schwärme zum Fressen auf 50 bis 100 Meter auf. Über dem offenen Tiefenbecken jenseits von 400 Metern ist der Omul dagegen selten.
Warum wurde der Fang des Omul verboten?
Weil der Bestand so stark geschrumpft war, dass die Fischereiforschung seinen Zusammenbruch befürchtete. Das russische Landwirtschaftsministerium änderte mit einer Verordnung vom 29. August 2017 die Fischereiregeln für das Baikalbecken. Seit dem 1. Oktober 2017 ist der industrielle Fang im See und in den Zuflüssen verboten, auch als Beifang. Die Freizeitfischerei und der traditionelle Fang der indigenen Völker wurden zugleich stark eingeschränkt; Angler durften laut der Fischereibehörde zunächst nur noch vom Eis aus mit der traditionellen Bormasch-Handangel fischen.
Der Omul war nicht zum ersten Mal in Not. In den 1940er- und frühen 1950er-Jahren wurde er in großen Mengen gefangen, auch auf den Laichwanderungen in den Flüssen. Von 1969 bis 1975 war sein Fang schon einmal verboten, danach folgten wissenschaftliche Probefänge und ab 1982 wieder die industrielle Fischerei. Mitte der 1990er-Jahre landeten offiziell noch rund 2.500 Tonnen im Jahr, 2007 nur noch 900 Tonnen. Nach einer Expertenschätzung im staatlichen Baikal-Bericht lag der tatsächliche Fang 2007 mit mindestens 1.727 Tonnen fast doppelt so hoch: Rund die Hälfte des Omul wurde illegal gefangen.
Die Bestandsberechnungen des russischen Fischereiforschungsinstituts VNIRO zeigen den weiteren Verlauf. Zwischen 1995 und 2004 schrumpften Gesamt- und Laichbestand rasch, bis 2011 folgte eine Phase der Stabilisierung, danach ging es weiter abwärts. Den Tiefpunkt erreichte der Bestand erst 2018 bis 2020, obwohl der Fang schon ruhte. Als Hauptursachen gelten Überfischung und Wilderei über Jahrzehnte, dazu die schwachen Jahrgänge 2016 bis 2018, die später als Laichfische fehlten. Diskutiert werden außerdem ungünstige Bedingungen in den Laichflüssen, Belastungen des Wassers und Folgen des vom Kraftwerk Irkutsk geregelten Wasserstands.
| Jahr | Kennzahl | Wert | Quelle |
|---|---|---|---|
| 1995 | offizieller Fang | rund 2.520 t | Staatlicher Baikal-Bericht 2007 |
| 2007 | Gesamtbiomasse | 21.400 t, davon 8.900 t fangfähige Fische | Staatlicher Baikal-Bericht 2007 |
| 2007 | Fang offiziell / geschätzt tatsächlich | 900 t / mindestens 1.727 t | Staatlicher Baikal-Bericht 2007 |
| 2017 | Biomasse | rund 7.500 t | Rosrybolowstwo 2025 |
| 2018–2020 | Bestand | historischer Tiefstand | VNIRO 2025 |
| 2024 | Biomasse (Modell) | rund 8.000 t | VNIRO 2025 |
| 2025 | Biomasse (Echolot / Modell) | 11.100 t / 10.600 t | VNIRO 2025 |
Wie geht es dem Omul heute, und wann darf er wieder gefangen werden?
Der Bestand erholt sich, das Fangverbot gilt aber weiter. Für 2025 ermittelte das VNIRO mit dem Echolot rund 51,5 Millionen Omule und eine Biomasse von 11.100 Tonnen, 29 Prozent mehr als im Vorjahr; ein Rechenmodell kam unabhängig davon auf 10.600 Tonnen. Nach Angaben des Instituts ist das der höchste Wert seit rund 15 Jahren. Am stärksten wuchs der Bestand auf dem Selenga-Flachwasser, wo allein rund 6.100 Tonnen gezählt wurden. Hoffnung machen kräftige Jahrgänge ab 2019, vor allem der von 2020, der die Kontrollfänge 2024 und 2025 dominierte.
Wann der Fang wieder geöffnet wird, ist offen. Im Juni 2026 sagte VNIRO-Forschungsdirektor Oleg Bulatow, eine begrenzte Öffnung ab 2028 sei möglich, wenn sich das Wachstum 2026 bestätige. Die Fischereibehörde Rosrybolowstwo hatte im November 2025 die Jahre 2027 bis 2028 genannt. Im Oktober 2026 meldete das Ministerium für Naturressourcen einen fangfähigen Bestand von 6.400 Tonnen nach 5.800 Tonnen im Vorjahr und betonte, der Omul erhole sich nur langsam; die Rossijskaja Gaseta schloss daraus, dass das Verbot in den nächsten Jahren nicht aufgehoben wird. Frühere Prognosen, die eine Öffnung für 2023 oder 2024 und später für 2025 in Aussicht stellten, haben sich nicht erfüllt.
Die Zahlen enthalten auch eine Warnung. Weil die schwachen Jahrgänge 2016 bis 2018 inzwischen das Laichalter erreicht haben, ist die natürliche Vermehrung des pelagischen Omul klein. 2025 wanderten aus Selenga und Bolschaja Retschka außergewöhnlich wenige Larven in den See; nach Einschätzung der VNIRO-Autoren wird sich das ab 2028 im Bestand bemerkbar machen.
Erlaubt sind derzeit der traditionelle Fang der indigenen Völker, eine eng begrenzte Freizeitfischerei und Fänge für die Fischzucht. Beim Eisangeln holten Angler nach VNIRO-Schätzungen 2023 rund 100, 2024 rund 80 und 2025 rund 145 Tonnen Omul; an Wochenenden standen 2025 jeweils mindestens 2.000 Menschen auf dem Eis. Als eine der größten Gefahren für die Erholung nennt das Ministerium für Naturressourcen weiterhin die Wilderei.
Seit Langem wird der Omul künstlich vermehrt. Die Zuchtbetriebe der staatlichen Gesellschaft Glawrybwod setzten zwischen 2019 und 2023 rund drei Milliarden Larven in den See, 2024 weitere 415 Millionen. Die Fischzucht Bolscheretschenski am Possolski Sor wurde im Rahmen des Bundesprogramms zum Schutz des Baikalsees umgebaut; ihre Kapazität stieg von 500 Millionen auf eine Milliarde Larven im Jahr. Die bodennah-tiefe Gruppe wird nach Angaben des VNIRO fast vollständig durch diese Zucht erhalten.
Welche Rolle spielt der Omul in Küche und Kultur?
Der Omul gilt in ganz Russland als Delikatesse und war für die Dörfer am See lange eine Lebensgrundlage. Schon Georgi hielt im 18. Jahrhundert fest, der Omul sei das tägliche Brot der Kaufleute, der Stör dagegen bringe ihnen den Reichtum. Gegessen wird er heiß oder kalt geräuchert, gesalzen, roh und gefroren in dünnen Spänen als Stroganina oder als Salat mit Salz, Pfeffer und Öl; frisch gefangen wird er auch auf Holzspießen am Feuer gegart. Geräucherter Omul war über Jahrzehnte das bekannteste Mitbringsel von Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Das bekannteste Volkslied über den See, „Ruhmreiches Meer, heiliger Baikal“, handelt von einem entflohenen Sträfling, der den See in einem Omulfass überquert, das ihm als Schiff dient. Der Fisch ist damit fest im Bild des Baikal verankert, ähnlich wie die Robbe.
Was heute an Ständen am Ufer als geräucherter Fisch angeboten wird, ist seit dem Fangverbot häufig kein Omul. Regionale Medien berichteten schon kurz nach Inkrafttreten des Verbots, dass die Händler in Listwjanka überwiegend Peledmaränen verkaufen, eine Renke aus anderen Gewässern. Umgekehrt fanden Kontrolleure Omul, der unter dem Namen Peled angeboten wurde. Für das Omul-Fest in Listwjanka im Oktober 2026 wurde die Fischsuppe aus Muksun und Hecht gekocht. Ermittlungen richten sich vor allem gegen den Handel mit gewildertem Fisch; im Sommer 2026 ging es in einem Fall um mehr als 1.300 Omule.
Häufige Fragen zum Omul
Gibt es den Omul auch außerhalb des Baikalsees?
Wild lebt er nur im Baikal, in dessen Zuflüssen und in einem kleinen Restbestand im Kulinda-See am Oberlauf der Kitschera im Norden. Ausgesetzt wurde er unter anderem im Bratsker Stausee, im mongolischen Chöwsgöl-See und in einigen Seen Transbaikaliens. Ob er sich dort dauerhaft hält, ist nach der Fachliteratur unklar.
Ist der Baikal-Omul dasselbe wie der Arktische Omul?
Nein. Der Arktische Omul (Coregonus autumnalis) lebt in den Mündungen sibirischer Flüsse und an den Küsten des Nordpolarmeers. Der Baikal-Omul galt lange als seine Unterart, wird heute aber als eigene Art geführt, die genetisch näher bei den Renken um Coregonus lavaretus steht.
Wie viel Omul wird trotz des Verbots gefangen?
Legal vor allem beim begrenzten Eisangeln: Für 2025 schätzte das VNIRO diesen Fang auf rund 145 Tonnen, das Ministerium für Naturressourcen nannte für die gesamte Freizeitfischerei rund 185 Tonnen. Mitte der 1990er-Jahre lag der offizielle Jahresfang bei rund 2.500 Tonnen. Wie viel gewildert wird, ist nicht bekannt.
Was haben Peledmaränen mit dem Omul zu tun?
Die Peledmaräne ist eine Renke aus den Seen und Flüssen des russischen Nordens, die im Bratsker Stausee und in mehreren Seen Burjatiens eingesetzt wurde und dort künstlich erhalten wird. Nach der Ichthyologin Valentina Sideleva gelangte sie, ebenso wie die Kleine Maräne, über Anlagen zur Omulzucht in den See. Seit dem Fangverbot wird sie an vielen Ständen anstelle des Omul verkauft.
Wie groß wird ein Omul?
Die meisten erwachsenen Omule sind 25 bis 45 Zentimeter lang und wiegen 0,3 bis 1,3 Kilogramm. Am größten wird die bodennahe Tiefenform mit 44 bis 46 Zentimetern Gabellänge, am kleinsten bleibt der küstennahe Omul des Nordens. Fische über zwei Kilogramm sind Ausnahmen.
Quellen: Bulatow et al. (2025): Zustand der Bestände und Aussichten der Fischerei auf den Baikal-Omul, Woprossy rybolowstwa 26(4); Interfax, 10. Juni 2026: Erholung der Omul-Bestände; Rosrybolowstwo, 22. September 2017: Fangverbot ab 1. Oktober; Rosrybolowstwo, 19. November 2025: Bestände wachsen; Rossijskaja Gaseta, 12. Oktober 2026; Staatlicher Bericht über den Baikalsee 2007: Fischfauna; Bogdanow und Knischin (2022), Limnology and Freshwater Biology; Universität Irkutsk: Baikal omul; Freshwater Ecoregions of the World: Lake Baikal. Weitere: Anoschko et al. (2019), Forschungs- und Bildungszentrum Baikal, Sideleva (2003), Wikipedia. Stand: Oktober 2026.
